Deutsche Bank erwartet steigenden Preisdruck im Vereinigten Königreich
Deutsche Bank Research sieht im Vereinigten Königreich zunehmenden Preisdruck und hebt die mittelfristigen Inflationsannahmen an. In einer am 14. Oktober 2026 verbreiteten Analyse signalisiert das Institut für September eine höhere jährliche Verbraucherpreisinflation von rund dreieinhalb Prozent. Auch Kerninflation und Dienstleistungsinflation werden oberhalb früherer Erwartungen veranschlagt. Die Bank verweist dabei auf zuletzt festere Preisimpulse in energie- und nahrungsnahen Kategorien sowie auf eine robuste Binnennachfrage.Als Treiber nennen die Analysten vor allem Energiepreise, die infolge globaler Spannungen und Witterungseinflüsse angezogen haben. Daneben habe die Entwicklung im Dienstleistungssektor – laut jüngsten Angaben des ONS – Schwächen in Industrie und Bau teilweise überdeckt. Zusammen ergäben sich „hartnäckigere“ Inflationskomponenten, die tendenziell langsamer zurückgehen als Güterpreise…





