Kultur

Elefantenfoto gewinnt Wildlife Photographer of the Year 2026

Das Natural History Museum hat die Sieger 2026 bekanntgegeben. Der Nachwuchspreis ging an Oscar Whitfield aus dem Vereinigten Königreich.

Das Natural History Museum in London hat am 13. Oktober 2026 die Gewinner des Wettbewerbs Wildlife Photographer of the Year bekanntgegeben. Der Hauptpreis ging an eine Schwarzweißaufnahme, die einen Elefanten mit seinem toten Kalb zeigt. Die Museumsleitung würdigte das Bild als eindringliche Dokumentation von Verlust und Verbundenheit in der Tierwelt. Die Preisverleihung fand im Museum statt; die begleitende Ausstellung öffnet am 16. Oktober für die Öffentlichkeit.

Der Titel Young Wildlife Photographer of the Year 2026 wurde an Oscar Whitfield aus dem Vereinigten Königreich vergeben. Sein Foto mit dem Titel „Labour of Love“ zeigt einen Dungkäfer bei der Arbeit und wurde von Fachmedien als präzise Makrostudie hervorgehoben. Nach Angaben des Museums gewannen in diesem Jahr sowohl der Hauptpreis als auch die junge Gesamt-Auszeichnung mit Schwarzweißaufnahmen – ein Novum in der Geschichte des Wettbewerbs.

Der Juryvorsitz lag bei Kathy Moran. Die Jurorinnen und Juroren betonten in ihrer Begründung den dokumentarischen Anspruch der prämierten Arbeiten sowie deren erzählerische Kraft. Neben der ästhetischen Qualität verweisen viele Motive laut Jury auf größere Zusammenhänge wie Verlust, Klimafolgen und die Beziehungen zwischen Mensch und Natur. Moderiert wurde die Preisverleihung in South Kensington von den britischen Naturmoderatoren Chris Packham und Megan McCubbin.

Die Ausstellung im Natural History Museum zeigt ab dem 16. Oktober 2026 bis voraussichtlich 11. Juli 2027 rund 100 ausgezeichnete Fotografien. Die Organisatoren verweisen darauf, dass die Schau seit Jahren international tourt und eine breite Öffentlichkeit erreicht. Damit soll die Sichtbarkeit aktueller Natur- und Artenschutzthemen erhöht werden.

Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen der Naturfotografie. Der diesjährige Hauptgewinn für eine Szene der Trauer bei Elefanten setzt die Tradition fort, nicht nur ästhetische Exzellenz, sondern auch erzählerische und wissenschaftlich relevante Perspektiven auszuzeichnen. Dass der Nachwuchstitel an Oscar Whitfield aus dem Vereinigten Königreich ging, unterstreicht zugleich die starke heimische Szene. Die Angaben zu Gewinnern, Moderation, Jury und Terminen beruhen auf Mitteilungen des Museums und decken sich mit Berichten spezialisierter Fotomedien.

Prognose: Mit der Ausstellung dürfte die öffentliche Debatte über die Grenzen zwischen Dokumentation und Inszenierung in der Naturfotografie erneut an Fahrt gewinnen. Zugleich bietet die Auswahl einen aktuellen Überblick über technische und erzählerische Trends – von Makrofotografie bis zu bewusst eingesetzter Monochromie.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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