Umwelt

Met Office, Met Éireann und Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut veröffentlichen Sturmnamen für Saison 2026/27

Die Wetterdienste Met Office, Met Éireann und das Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut haben am 1. September 2026 die gemeinsame Liste mit 21 Sturmnamen für die Saison 2026/27 bekanntgegeben.

Kurzmeldung

Die Wetterdienste Met Office (Vereinigtes Königreich), Met Éireann (Irland) und das Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut (Niederlande) haben am 1. September 2026 eine gemeinsame Liste mit 21 Sturmnamen für die Saison 2026/27 veröffentlicht. Die Liste gilt formal für Ereignisse vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2027 und dient der einheitlichen Benennung von Tiefdruckgebieten, die in den Zuständigkeitsgebieten der Dienste voraussichtlich spürbare Auswirkungen haben.

Ein Name wird dabei nur vergeben, wenn die zuständige nationale Behörde Warnungen mit erwarteten mittleren oder hohen Auswirkungen vorbereitet, etwa wegen schwerer Sturmböen, ergiebiger Niederschläge oder zu erwartender Störungen für Verkehr und Infrastruktur. Die Namensvergabe ist ein Kommunikationsinstrument und ersetzt keine Gefahrenanalyse: Ob und wann ein Sturm benannt wird, ergibt sich erst aus der kurzfristigen Lagebeurteilung und aus den wirkungsbasierten Warnungen der Dienste.

Die Auswahl der Namen basiert auf Vorschlägen aus der Bevölkerung und Beiträgen der beteiligten Dienste. Für die aktuelle Saison floss zudem eine öffentliche Abstimmung ein; in Pressemitteilungen der Dienste wird ausdrücklich auf eine breite Beteiligung verwiesen. In Begleittexten nennen Met Éireann und das Met Office die langjährige Zusammenarbeit und die Bedeutung öffentlicher Rückmeldungen. Das Niederländische Institut betont den grenzüberschreitenden Nutzen einer gemeinsamen Liste für Medien, Einsatzdienste und die grenzüberschreitende Kommunikation von Warnungen.

Fachlich weisen die Dienste darauf hin, dass saisonale Einflussfaktoren wie El Niño die Wahrscheinlichkeit für häufigere oder intensivere Westwindlagen verändern können, jedoch keine belastbaren Aussagen über einzelne künftige Ereignisse erlauben. Für konkrete Warnlagen verweisen Met Office, Met Éireann und das Koninklijk Nederlands Meteorologisch Instituut auf ihre nationalen Warnkanäle und die regulären Informationsangebote.

Die jetzt vorgelegte Liste knüpft an die Praxis der vergangenen Jahre an; die gemeinsame Benennungspolitik besteht zwischen Met Office und Met Éireann seit 2015, das niederländische Institut ist später kooperativ eingebunden worden. Ziel bleibt, die Verständlichkeit und Abstimmung von Warnhinweisen zu verbessern.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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