Politik

Kiel der Resurgent gelegt: Schwesterschiffe heißen Reliant und Resourceful

In Appledore ist am 3. September 2026 die Kiellegung des ersten Fleet‑Solid‑Support‑Schiffs erfolgt; zugleich gab die Royal Fleet Auxiliary die Namen der beiden Schwesterschiffe bekannt.

Am 3. September 2026 ist in Appledore (Nord‑Devon) die Kiellegung der RFA Resurgent erfolgt. Die Zeremonie auf dem Gelände von Navantia UK markiert den formellen Start der Montage des ersten von drei Fleet Solid Support‑Schiffen für die Royal Fleet Auxiliary. Während des Akts wurden die Namen der beiden Schwesterschiffe verkündet: RFA Reliant und RFA Resourceful.

Nach offiziellen Angaben werden Schiffsmodule an Standorten von Navantia UK in Appledore sowie in Spanien gefertigt. Die abschließende Endmontage, Integration und Erprobung ist bei Harland & Wolff in Belfast vorgesehen. Regierung und Industrie heben hervor, dass das Programm die logistische Unterstützung der Royal Navy auf hoher See stärken soll, insbesondere zur Versorgung von Trägerverbänden mit Munition, Ersatzteilen, Verpflegung und weiteren Gütern. Die Einsatzreife der Klasse wird in den frühen 2030er‑Jahren erwartet.

Vertreter des Verteidigungsministeriums, der Royal Fleet Auxiliary und von Navantia UK betonten bei der Zeremonie die Bedeutung des Programms für industrielle Fähigkeiten, Lieferketten und Ausbildung im Vereinigten Königreich. In den Mitteilungen ist von rund 1.200 unterstützten Arbeitsplätzen in britischen Werften sowie zusätzlichen Ausbildungsplätzen die Rede. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass Zeitpläne, Kostenrahmen und technische Detaillierungen projektbedingt fortlaufend überprüft werden und sich im Zuge von Integration, Tests und Seeerprobung ändern können.

Die Rolle der neuen Einheiten ist in den öffentlichen Unterlagen klar umrissen: Sie sollen die Verweildauer britischer Flottenverbände auf See verlängern und insbesondere die Einsatzfähigkeit der Trägergruppe um die Flugzeugträger der Queen‑Elizabeth‑Klasse absichern. Konkrete Leistungsdaten wie Verdrängung, Reichweite oder Bewaffnung sind in der aktuellen Kommunikation nur summarisch beschrieben und wurden nicht im Detail veröffentlicht.

Die Kiellegung der RFA Resurgent, die Nennung der Schiffsnamen und die vorgesehenen Fertigungsstandorte sind durch offizielle Verlautbarungen belegt. Beobachter richten den Blick in den kommenden Monaten vor allem auf die Fertigungsschritte in Belfast und die Einhaltung des Terminplans, da Verzögerungen bei großangelegten Rüstungsprojekten politische und haushaltsrechtliche Folgen haben können. Mit dem erreichten Meilenstein signalisiert die Marinebeschaffung die Fortsetzung eines zentralen Unterstützungsprogramms für die Royal Fleet Auxiliary und die Royal Navy.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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