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Brite gesteht vor Gericht, den Tod seines zweijährigen Sohnes verursacht zu haben

Ein 37-jähriger Brite hat am 22. September 2026 vor dem Bezirksgericht Paphos eingeräumt, den Tod seines zweijährigen Sohnes verursacht zu haben. Der Junge war am 12. Juli 2026 aus einem Hotelfenster in Chlorakas gestürzt.

Ein 37-jähriger britischer Staatsbürger hat am 22. September 2026 vor dem Bezirksgericht Paphos zugegeben, den Tod seines zweijährigen Sohnes verursacht zu haben. Der Junge war am 12. Juli 2026 aus einem Fenster des King Evelthon Beach Hotel and Resort in Chlorakas nahe Paphos gestürzt und später im Krankenhaus gestorben. Nach Gerichtsangaben bekannte sich der Mann schuldig zu dem Vorwurf, durch eine fahrlässige, rücksichtslose oder gefährliche Handlung den Tod herbeigeführt zu haben.

Nach übereinstimmenden Berichten stammt der Angeklagte aus Essex. Er war nach dem Unglück von den zypriotischen Behörden festgenommen worden und durfte zur Beerdigung des Kindes im Vereinigten Königreich unter Auflagen ausreisen. Zuständig für die Ermittlungen und die Strafverfolgung sind die Behörden auf Zypern; britische Konsularbeamte standen der Familie laut Medien beratend zur Seite.

Der Verteidiger Alexandros Alexandrou erklärte im Anschluss an die Anhörung, die Entscheidung für das Schuldbekenntnis solle ein langwieriges Verfahren mit umfangreichen Zeugenaussagen und forensischen Beweiserhebungen vermeiden und die Belastung der Angehörigen verringern. Zugleich betonte er, der Angeklagte übernehme Verantwortung für sein Handeln. Diese Aussagen sind der Verteidigung zuzurechnen; die Ermittlungsakten wurden öffentlich nicht im Detail dargelegt.

Der Generalstaatsanwalt von Zypern, George Savvides, hatte zuvor einen Antrag der Verteidigung abgelehnt, das Verfahren aus humanitären Gründen einzustellen. Diese Entscheidung war in Zypern und in britischen Medien diskutiert worden, nachdem der Familie bereits Sondergenehmigungen für Reisen erteilt worden waren. Das Gericht setzte eine weitere Anhörung für den 5. Oktober 2026 an, in der die Strafzumessung geprüft und über beantragte Änderungen von Auflagen entschieden werden soll.

Die Anklage lautet nach zypriotischem Recht auf „Verursachung des Todes durch eine fahrlässige, rücksichtslose oder gefährliche Handlung“. Der genaue Strafrahmen hängt von der rechtlichen Würdigung der Umstände ab und wird vom Gericht festgelegt. Offizielle Mitteilungen bestätigten das Schuldbekenntnis am 22. September 2026; nähere forensische Befunde wurden in den verfügbaren Berichten nicht offengelegt. Weitere Details zum Ablauf des Unfalls und zu etwaigen technischen Prüfungen der Örtlichkeit sind Gegenstand der Akten und derzeit nicht öffentlich.

Der Fall hat in Großbritannien Beachtung gefunden, weil ein britischer Staatsangehöriger im Ausland vor Gericht steht und Fragen zum konsularischen Beistand sowie zur Zusammenarbeit zwischen britischen und zypriotischen Stellen aufwirft. Politische Forderungen über den Einzelfall hinaus wurden bislang nicht offiziell erhoben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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