Gesellschaft

Angela Rayner: Nur „geringe Chance“, in dieser Legislatur 1,5 Millionen neue Wohnungen in England zu bauen

Die britische Wohnungsbauministerin Angela Rayner sagte im BBC-Interview, das Regierungsziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen bis zur nächsten Wahl sei weiterhin das Ziel, werde aber mit nur geringer Wahrscheinlichkeit erreicht.

Kurzmeldung

Angela Rayner, Sekretärin für Wohnen im Department for Levelling Up, Housing and Communities, erklärte am 13. September 2026 im BBC‑Interview mit Laura Kuenssberg, es gebe nur eine „slim chance“ (geringe Chance), das Regierungsziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen in England bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode zu erreichen. Rayner betonte zugleich, die Regierung halte an der Zielmarke fest und werde weiter Maßnahmen ergreifen, um die Bautätigkeit zu beschleunigen. Diese Äußerung wurde vom Guardian am 13. September 2026 dokumentiert. ([theguardian.com](https://www.theguardian.com/society/2026/sep/13/slim-chance-government-target-building-homes?utm_source=openai))

Das Ziel entspricht rechnerisch einem durchschnittlichen Ausbau von rund 300.000 Wohnungen pro Jahr; die Regierungsprogramme sehen kombinierte Schritte vor, um diese Leistung zu ermöglichen, darunter eine Überholung der Planungsregeln und zusätzliche Finanzhilfen für Bauunternehmen. Die zentrale Regierungsverlautbarung „Planning overhaul to reach 1.5 million new homes“ legt die strategische Stoßrichtung fest: klarere Vorgaben für lokale Wohnungsziele, Erleichterungen bei der Nutzung von Flächen und Mittel zur Stärkung der Planungsbehörden. Diese Maßnahmen sind als langfristige Rahmenbedingungen formuliert, nicht als unmittelbare Garantie für Fertigstellungen. ([gov.uk](https://www.gov.uk/government/news/planning-overhaul-to-reach-15-million-new-homes?utm_source=openai))

Rayner nannte als praktische Hemmnisse gestiegene Baukosten, knappe Rohstoff‑ und Arbeitskapazitäten sowie Störungen in Lieferketten, die Bauvorhaben verzögern können. Parallel haben Beobachter und Branchenverbände wiederholt vor der Schwierigkeit gewarnt, kurzfristig die Kapazitäten so zu erweitern, dass sich ein massiver Aufbau von Fertigstellungen in wenigen Jahren realisieren lässt. Die Debatte um verbindliche lokale Zielvorgaben, Dichtevorgaben, die Nutzung von brachliegenden Flächen und die Finanzierung von Sozialwohnungen wird damit an politischer Brisanz gewinnen, falls die Regierung ihre Zielmarke verfehlt.

Faktenhinweis: Die Rückmeldung zur geringen Erreichungswahrscheinlichkeit stammt aus Rayners BBC‑Interview (13. September 2026) und wurde vom Guardian berichtet; die Regierungsprogramme zur Planungsoffensive sind auf GOV.UK dokumentiert. Aussagen zu möglichen politischen Konsequenzen sind als Analyse gekennzeichnet und nicht als Tatsachenbehauptung.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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