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Whitbread schließt Anfang September mehrere Brewers Fayre und Beefeater in Wales

Der Premier‑Inn‑Eigentümer setzt die landesweite Abwicklung seiner Markenrestaurants nun auch in Wales um. Mehrere Standorte von Swansea bis Aberdare beenden Anfang September den Betrieb.

Whitbread setzt die zuvor angekündigte Schließung seiner Markenrestaurants Brewers Fayre und Beefeater nun auch in Wales um. Nach übereinstimmenden lokalen und nationalen Berichten liegen die Schließungstermine für mehrere walisische Häuser in den ersten Septembertagen 2026. Genannt werden unter anderem Standorte in Swansea, Llanelli, Aberdare, Ebbw Vale, Abergavenny, Newport, Cardiff, Port Talbot und Llantrisant. In Llanelli ist das The Sandpiper betroffen. Für einzelne Häuser können die Daten abweichen.

Der Schritt ist Teil einer strategischen Neuausrichtung: Whitbread, Eigentümer der Hotelkette Premier Inn, zieht sich aus den eigenständigen Pub‑Restaurant‑Formaten zurück, um das Hotelgeschäft zu fokussieren und Gastronomieangebote stärker in die Hotels zu integrieren. In Branchen- und Unternehmensdarstellungen werden für viele Brewers Fayre‑Standorte der 7. September 2026 und für Beefeater‑Restaurants der 10. September 2026 als Stichtage genannt. Teilweise erfolgten Schließungen bereits früher oder in Etappen. Auf den Markenwebseiten wurde zudem auf das Auslaufen lokaler Kundenprogramme bis spätestens 31. August 2026 hingewiesen.

Zu den Folgen für Beschäftigte gibt es vor allem überregionale Schätzungen. Nationale Medien berichten von insgesamt rund 3.800 betroffenen Stellen im Vereinigten Königreich im Zuge der Umstrukturierung. Wie viele Arbeitsplätze an einzelnen walisischen Standorten von Brewers Fayre und Beefeater wegfallen, hängt von lokalen Lösungen ab. Nach Unternehmensangaben laufen Gespräche über Übernahmen, Verkäufe oder eine anderweitige Nutzung einzelner Immobilien; konkrete Ergebnisse variieren je nach Standort.

In den betroffenen Gemeinden in Wales bedeutet das Aus für die Restaurantmarken nicht nur den Verlust von Arbeitsplätzen, sondern auch die Schließung etablierter Treffpunkte. Kommunalpolitiker und Abgeordnete haben die Entscheidungen als einschneidend kritisiert und prüfen Möglichkeiten, einzelne Häuser zu erhalten oder eine Nachnutzung zu ermöglichen. Welche wirtschaftlichen Effekte sich für Zulieferer, das Umfeld von Premier Inn‑Hotels und die lokale Gastronomie ergeben, lässt sich erst nach Abschluss der Schließungen seriös bewerten und dürfte standortspezifisch ausfallen.

Die jetzt konkretisierten Termine in Wales folgen auf Ankündigungen aus dem Frühjahr 2026, in denen Whitbread den Rückzug aus Beefeater und Brewers Fayre umriss. Seither haben Medien fortlaufend regionale Listen der betroffenen Standorte aktualisiert. Für Gäste empfiehlt es sich, bei geplanten Besuchen kurzfristig die Hinweise der jeweiligen Häuser zu prüfen, da Öffnungszeiten und Abläufe im Zuge der Abwicklung angepasst werden können.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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