Gye Worthy ist am 27. Oktober 2026 festgenommen worden, nachdem er nicht zur angesetzten Urteilsverkündung am Teesside Magistrates’ Court erschienen war. Die Polizei nahm den 40‑Jährigen nach einem von dem Gericht erlassenen Haftbefehl in Gewahrsam. Der Termin betraf eine Attacke auf einen Trauerredner während der Beisetzung seines Sohnes.
Worthy hatte sich zuvor schuldig bekannt, bei der Trauerfeier im Teesside Crematorium am 9. September 2026 einen Trauerredner angegriffen und sich Polizeibeamten widersetzt zu haben. Darüber hinaus räumte er am 8. Oktober 2026 den Diebstahl von vier Flaschen Wein ein. Für die Urteilsfindung war ein Bericht zur Strafzumessung vorbereitet worden. Als Worthy zur Verkündung nicht erschien, ordnete das Gericht einen sogenannten Haftbefehl ohne Kautionsmöglichkeit an. Kurz darauf wurde er festgenommen. Angaben zu einem neuen Termin für die Strafzumessung lagen zunächst nicht vor.
Der Fall steht im Schatten des folgenschweren Unfalls auf der A66 am 22. August 2026. Bei dem Zusammenstoß eines VW Passat mit einem markierten Einsatzfahrzeug der Cleveland Police kamen sieben Menschen ums Leben, darunter zwei Polizisten und mehrere junge Insassen des Passat. Die Ermittlungen zu den Umständen des Unfalls dauern an. Die Beisetzung von Coles Worthy, der zu den Opfern gehörte, war von breitem öffentlichem Interesse begleitet worden.
Nach Angaben des Gerichts ist ein Haftbefehl die übliche Folge, wenn ein Angeklagter trotz Ladung zu einer Urteilsverkündung fernbleibt. Ein Haftbefehl ohne Kaution bedeutet, dass der Betroffene nach der Festnahme in Gewahrsam bleibt, bis das Gericht die weiteren Schritte festlegt. Die Polizei und die Justiz machten zunächst keine näheren Angaben zum Ort der Festnahme oder zu den Haftbedingungen.
Die Festnahme beendet vorerst die Fahndung nach Worthy, lässt jedoch die rechtliche Aufarbeitung der Taten unberührt. Das Teesside Magistrates’ Court wird über die Strafe wegen des Angriffs im Teesside Crematorium und des Diebstahls entscheiden. Unabhängig davon laufen die Untersuchungen zum A66‑Unglück unter Federführung der Cleveland Police weiter. Aussagen aus dem Gerichtssaal und bestätigte Berichte regionaler Medien bilden die Grundlage der bisherigen Darstellung.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).