Gesellschaft

Stromausfall im Kontrollzentrum: CrossCountry streicht am 23. August fast alle Züge – auch York betroffen

Ein Stromausfall im CrossCountry-Kontrollzentrum in Birmingham hat am 23. August 2026 den Fernverkehr des Betreibers weitgehend lahmgelegt. Verbindungen von und nach York fielen aus; Tickets wurden laut Unternehmen bei anderen Anbietern anerkannt.

Ein Stromausfall im Kontrollzentrum des Fernverkehrsbetreibers CrossCountry in Birmingham hat am Sonntag, 23. August 2026, zu massiven Ausfällen im gesamten Streckennetz geführt. Das Unternehmen setzte nach eigenen Angaben „nahezu alle“ Zugverbindungen aus. Auch Fahrten von und nach York waren betroffen. CrossCountry erklärte, Fahrkarten würden am 23. August bei anderen Bahnanbietern akzeptiert; zudem blieben bereits gekaufte Tickets nach Unternehmensangaben bis einschließlich 26. August gültig.

Der Betreiber teilte mit, der Ausfall habe Systeme für Einsatzplanung und Betriebssteuerung getroffen, weshalb viele reguläre Abläufe nicht verfügbar seien. Man arbeite mit alternativen Prozessen, um so viele Züge wie möglich sicher verkehren zu lassen, die Leistungen seien jedoch deutlich reduziert. Ausgenommen von den Streichungen war nach Angaben des Unternehmens die Strecke PeterboroughCambridgeStansted, die annähernd normal fuhr.

Die öffentliche Hand reagierte mit Unterstützungsangeboten. Das Verkehrsministerium stand nach britischen Medienberichten im Austausch mit dem Unternehmen. Network Rail entsandte Einsatzteams, um bei der Wiederherstellung von Energieversorgung und Systemzugängen zu helfen. Fahrgästen wurde geraten, vor Fahrtantritt die aktuellen Hinweise auf den offiziellen Informationskanälen zu prüfen. National Rail verwies ergänzend auf bestehende Entschädigungsregelungen bei Verspätungen und Zugausfällen.

Die Störung traf den Verkehr am Ende der Sommersaison und fiel mit bereits geplanten Arbeiten am Netz zusammen. Nach Angaben von National Rail gab es am 22. und 23. August planmäßige Bauarbeiten, unter anderem auf Abschnitten zwischen Leeds, Micklefield und York, für die teilweise Ersatzbusse vorgesehen waren. Die Kombination aus Baustellen und dem ungeplanten Ausfall verschärfte die Lage regional zusätzlich.

Einordnung nach Quellenlage: Fakt ist der Stromausfall am 23. August im CrossCountry-Kontrollzentrum in Birmingham sowie die weitgehende Einstellung des Zugbetriebs am selben Tag (Zuschreibung an CrossCountry). Medienberichte und Unternehmenshinweise decken sich in der Bewertung der flächendeckenden Auswirkungen; die genannten Ausnahmen und Kulanzregelungen beruhen auf Angaben des Betreibers. Der genaue technische Hergang ist noch nicht abschließend geklärt. Kurzfristig sind vermehrte Umleitungen, Engpässe auf alternativen Routen und ein Anstieg von Entschädigungsanträgen zu erwarten; mittelfristig rücken Fragen zur Resilienz von Betriebszentralen und zu Notstromkonzepten in den Fokus.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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