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Sotheby’s versteigert Dianas Revenge Dress am 9. Dezember in New York

Sotheby’s kündigt die Auktion von Dianas schwarzem Stambolian-Kleid für den 9. Dezember an; der Erlös wird auf 150.000 bis 300.000 US-Dollar geschätzt.

Sotheby’s bringt das als Revenge Dress bekannte schwarze Abendkleid von Diana, Princess of Wales, am 9. Dezember in New York zur Auktion. Das Auktionshaus schätzt den Erlös auf 150.000 bis 300.000 US-Dollar, was derzeit bis rund 220.000 Pfund entspricht. Die Versteigerung ist Teil der Luxury Week des Hauses.

Das Seidenkleid der Designerin Christina Stambolian erlangte besondere Bekanntheit, als Diana es am 29. Juni 1994 zu einer Veranstaltung von Vanity Fair in der Serpentine Gallery in London trug. Am selben Tag wurde eine Fernsehdokumentation ausgestrahlt, in der ihr damaliger Ehemann private Details seiner Beziehung einräumte. Die Bildsprache des Auftritts wurde vielfach als demonstrative Selbstbehauptung gedeutet; daraus prägte sich der Begriff Revenge Dress. Diese Zuschreibung ist ein mediales Narrativ, keine offizielle Bezeichnung.

Mit der heutigen Ankündigung positioniert Sotheby’s das Originalkleid als eigenständiges Auktionslos mit internationalem Sammlerinteresse. Das Haus nennt keine Garantien oder Mindestpreise, verweist aber auf die anhaltende Nachfrage nach Erinnerungsstücken aus dem Umfeld der britischen Monarchie. Konkrete Ergebnisse liegen naturgemäß erst nach dem Zuschlag am 9. Dezember vor.

Das öffentliche Interesse erklärt sich aus der kulturellen Einordnung Dianas, deren Auftritte in den 1990er-Jahren die Schnittstelle von Hof, Medien und Mode sichtbar machten. Das Stambolian-Kleid markiert in dieser Erzählung einen Moment, in dem Mode als Ausdruck persönlicher Positionierung gelesen wurde. Museen und Privatsammler führen solche Stücke heute sowohl als kulturhistorische Objekte wie auch als Zeugnisse eines mediengeschichtlich prägenden Jahrzehnts.

Der aktuelle Vorgang ist eine neue Verkaufsankündigung; weitergehende Angaben zu Vorbesitz, Leihverkehr oder einer Ausstellungstour vor der Auktion hat Sotheby’s in den heute verbreiteten Mitteilungen nicht über das Nötige hinaus öffentlich gemacht. Hinweise auf rechtliche Einwände gegen den Verkauf liegen nicht vor. Für Bieterinnen und Bieter sind insbesondere Erhaltungszustand, Provenienzunterlagen und eventuelle vertragliche Beschränkungen relevant, die in den Auktionsunterlagen vor Ort geprüft werden können.

Die Auktion in New York unterstreicht zugleich das anhaltende internationale Interesse an Symbolen der jüngeren britischen Zeitgeschichte. Für das Vereinigte Königreich ist die Ankündigung vor allem deshalb nachrichtenrelevant, weil sie eine der bekanntesten visuellen Referenzen auf Diana in einen aktuellen kommerziellen Kontext stellt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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