Gesellschaft

RMT kündigt weitere Streiks bei East Midlands Railway an – deutliche Einschränkungen Ende August und Mitte September

Die Gewerkschaft RMT hat für East Midlands Railway neue 24‑Stunden‑Streiks am 30. und 31. August sowie am 16. und 17. September 2026 angekündigt. EMR rechnet an den Terminen mit stark reduziertem Angebot und rät…

Die Rail, Maritime and Transport union (RMT) hat weitere 24‑stündige Arbeitsniederlegungen bei East Midlands Railway (EMR) angekündigt. Betroffen sind nach Unternehmensangaben und Gewerkschaftsmitteilungen der 30. August 2026, der 31. August 2026 sowie der 16. September 2026 und der 17. September 2026. EMR warnt für diese Tage vor einem stark eingeschränkten Fahrplan und empfiehlt, nur unbedingt notwendige Fahrten anzutreten oder Reisen zu verlegen.

Zuvor hatte die RMT bereits für den 1. August 2026, den 8. August 2026 und den 15. August 2026 zu Streiks aufgerufen. Die nun bekanntgegebenen weiteren Termine verlängern die Auseinandersetzung in den Spätsommer hinein und betreffen neben der Region East Midlands auch wichtige Fern- und Regionalverbindungen.

Zur Begründung verweist die RMT auf anhaltende Sicherheitsbedenken im Betrieb. Die Gewerkschaft fordert, gemeldete Mängel umgehend zu beheben und Verfahren so auszugestalten, dass Beschäftigte und Fahrgäste nicht zusätzlichen Risiken ausgesetzt werden. EMR bestätigt die angekündigten Arbeitskämpfe, betont die Belastungen für Kundinnen und Kunden und kündigt für die Streiktage ein Grundangebot mit wenigen, zeitlich begrenzten Verbindungen an. Hinweise zu Erstattungen und Umbuchungen sollen laut Betreiber fortlaufend aktualisiert werden.

Die Auswirkungen werden über das East‑Midlands‑Netz hinaus spürbar sein: EMR bedient neben regionalen Relationen auch Strecken zwischen Nottingham, Derby, Sheffield, Corby und London St Pancras. Pendler‑ und Wochenendreisen dürften an den genannten Terminen besonders betroffen sein. Reisende sollten vorab prüfen, ob Züge überhaupt verkehren, mit verkürzten Betriebszeiten rechnen und alternative Routen einplanen.

Faktisch geht es um einen Konflikt zwischen Sicherheitsanforderungen, Personalinteressen und betrieblicher Stabilität. RMT erhebt Sicherheitsvorwürfe und verbindet sie mit Arbeitsbedingungen; EMR stellt die Aufrechterhaltung eines verlässlichen Angebots und die Information der Fahrgäste in den Vordergrund. Kurzfristig sind geringere Fahrgastzahlen und Umplanungen zu erwarten; mittelfristig hängt die Entspannung von Gesprächen zwischen Betreiber und Gewerkschaft sowie gegebenenfalls von regulatorischen Klarstellungen ab.

Die genannten Daten beziehen sich auf Mitteilungen von RMT und EMR, veröffentlicht im August 2026. Prognosen zu weiteren Maßnahmen bleiben vom Verlauf der Verhandlungen abhängig.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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