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Regierung legt «Vereinigtes Königreich Critical Minerals Strategy – Vision 2035» vor: Zielvorgaben und Folgen für Lieferketten

Die Regierung hat die «UK Critical Minerals Strategy – Vision 2035» veröffentlicht. Der Plan nennt konkrete Nachfrageprognosen für Kupfer und Lithium, benennt Regionen mit Industriepotenzial und betont Diversifizierung und Recycling als zentrale Maßnahmen.

Kurzmeldung

Die britische Regierung hat mit der Publikation «UK Critical Minerals Strategy – Vision 2035» einen klar datierten Politikrahmen vorgelegt, der Maßnahmen zur Sicherung kritischer Rohstoffe für Industrie und den Net-Zero‑Übergang beschreibt. Die Strategie enthält konkrete Prognosen: Bis 2035 wird in Großbritannien ein nahezu doppelt so hoher jährlicher Kupferbedarf erwartet, während die Nachfrage nach Lithium für den heimischen Markt um rund 1.100 Prozent steigen soll. Diese Zahlen sind Teil des amtlichen Strategiepapiers und stammen aus dem Ministerialvorwort sowie dem Executive Summary. ([assets.publishing.service.gov.uk](https://assets.publishing.service.gov.uk/media/6937fa7833c7ace9c4a41e25/uk-critical-minerals-strategy-vision-2035.pdf))

Kernziele der Strategie sind der Ausbau heimischer Förder‑, Verarbeitungs‑ und Recyclingkapazitäten, stärkere Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten sowie die Nutzung britischer Finanz‑ und Forschungsinfrastruktur zur Stärkung resilienter Lieferketten. Die Regierung nennt räumliche Potenziale in Regionen wie Nordostengland (County Durham, Teesside) und im Südwesten (Devon und Cornwall) sowie Beiträge schottischer und walisischer Forschung und Produktion. ([assets.publishing.service.gov.uk](https://assets.publishing.service.gov.uk/media/6937fa7833c7ace9c4a41e25/uk-critical-minerals-strategy-vision-2035.pdf))

Parallel veranstalten Think‑Tanks wie Chatham House Diskussionsformate zur Frage, wie das Vereinigte Königreich seine Abhängigkeiten reduzieren und gleichzeitig verantwortungsvolle, transparente Lieferketten fördern kann. An solchen Debatten beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Regierung, Industrie und Wissenschaft; Chatham House bietet damit Kontext und Gelegenheit zur öffentlichen Debatte über Umsetzungsszenarien. ([chathamhouse.org](https://www.chathamhouse.org/events/all/standard-event/critical-minerals-uks-role-securing-resilient-supply-chains))

Die Strategie betont auch Risiken: Konzentrationen in globalen Verarbeitungsketten erhöhen Verwundbarkeiten gegenüber Störungen durch geopolitische Konflikte oder Naturereignisse. Deshalb sind Diversifizierungsstrategien, Investitionen in Recyclingtechnologien und ESG‑Standards für neue Lieferbeziehungen zentrale Elemente des Papiers. Für Journalistinnen und Redaktionen ist wichtig: Die Zahlen und Zielvorgaben stammen aus dem offiziellen Strategiepapier; Aussagen über konkrete Projekte, Förderbescheide oder parlamentarische Beschlüsse müssen separat anhand von weitergehenden Regierungsmitteilungen, Finanzierungsentscheidungen oder Parlamentsprotokollen verifiziert werden. ([assets.publishing.service.gov.uk](https://assets.publishing.service.gov.uk/media/6937fa7833c7ace9c4a41e25/uk-critical-minerals-strategy-vision-2035.pdf))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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