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Partielle Mondfinsternis am 28. August über dem Vereinigten Königreich – auch in Wales gut zu sehen

Am Freitag, 28. August 2026, ist in den frühen Morgenstunden eine ausgeprägte partielle Mondfinsternis im Vereinigten Königreich sichtbar. In Wales beginnt die Teilphase gegen 04:12 Uhr British Summer Time und erreicht ein Maximum von…

Am Freitag, den 28. August 2026, ist in den frühen Morgenstunden eine tiefe partielle Mondfinsternis im Vereinigten Königreich zu beobachten – sichtbar in Wales sowie in weiten Teilen von England, Schottland und Nordirland. Nach astronomischen Berechnungen setzt die Teilphase in Wales gegen 04:12 Uhr British Summer Time ein, das Maximum mit rund 93 Prozent Bedeckung folgt vor Sonnenaufgang, und die partielle Phase endet gegen 06:13 Uhr BST; die Halbschattenphase dauert rechnerisch bis etwa 06:37 Uhr an. Je nach Standort kann der Mond bereits vor dem Ende der Finsternis nahe dem Westhorizont untergehen.

Die Beobachtungschancen hängen maßgeblich von der lokalen Bewölkung und einem möglichst freien Blick zum westlichen Horizont ab. In Küstenlagen – auch in Cardiff – fällt der Monduntergang zeitlich nahe an den Sonnenaufgang; niedrige Wolkenbänke können die Sicht kurz vor dem Maximum beeinträchtigen. Wer die partielle Mondfinsternis vom 28. August 2026 verfolgen will, sollte die örtlichen Zeiten von Mondauf- und -untergang beachten, einen unverbauten Standort wählen und die finale Wetterlage kurzfristig prüfen. Das Met Office veröffentlicht dazu regelmäßig aktualisierte Prognosen.

Astronomisch handelt es sich um eine partielle Mondfinsternis: Ein großer Teil der sichtbaren Mondscheibe tritt in den Kernschatten (Umbra) der Erde ein und verdunkelt sich deutlich. Durch die Streuung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre kann der beschattete Teil rötlich schimmern – ein Effekt, der umgangssprachlich mit „Blutmond“ beschrieben wird. Im Unterschied zu Sonnenfinsternissen sind für die Beobachtung keine Schutzmaßnahmen erforderlich; ein Fernglas oder ein kleines Teleskop erhöht die Detailerkennbarkeit am Mondrand, ist aber nicht notwendig.

Die angegebenen Zeiten beruhen auf den Vorabdaten des Royal Observatory Greenwich und auf unabhängigen Zeitberechnungen von Timeanddate; sie gelten für lokale britische Sommerzeit und können je nach Beobachtungsort geringfügig variieren. Für eine erfolgreiche Beobachtung empfiehlt es sich, einige Minuten vor Beginn der Teilphase bereit zu sein, den Westhorizont im Blick zu behalten und Störquellen wie helle Straßenbeleuchtung zu meiden. Wer fotografieren möchte, profitiert von einem stabilen Stativ und kurzen Belichtungsreihen, da die Helligkeit während der Finsternis deutlich schwankt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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