Kultur

Oxford stellt Kulturprogramm 2027 mit Yo‑Yo Ma, De La Soul und Lia Kim vor

Das Stephen A. Schwarzman Centre for the Humanities hat am 9. Oktober 2026 seine Saison für Januar bis Juli 2027 präsentiert – mit Yo‑Yo Ma, einem Hip‑Hop‑Tag von De La Soul und der K‑Pop‑Reihe…

Das Stephen A. Schwarzman Centre for the Humanities in Oxford hat am 9. Oktober 2026 seine zweite öffentliche Saison vorgestellt. Das Programm für Januar bis Juli 2027 verbindet Konzerte, Tanz, Film und Diskussionsformate zu Themen wie Klima, Gesundheit und Technologie und richtet sich ausdrücklich an ein breites Publikum über die Universität hinaus.

Als künstlerische Schwerpunkte nennt das Centre eine Mini‑Residenz des Cellisten Yo‑Yo Ma vom 29. April bis 2. Mai 2027. Geplant sind ein öffentliches Gespräch und ein Solo‑Konzert am 2. Mai, das im Spielplan der Sohmen Concert Hall geführt wird. Die Termine sind vom Haus einzeln bestätigt.

In der populären Sparte kuratiert De La Soul am 27. Februar 2027 den Tag „The Good Health Summit: Global Hip Hop. Mind, Body & Soul“. Das ganztägige Format mit Gesprächen, Live‑Auftritten, DJ‑Sets und Workshops untersucht die Verbindung von Hip‑Hop, Gemeinschaft und Gesundheitsfragen. Das Projekt ist als Kooperation mit PopArabia ausgewiesen.

Der K‑Pop‑Schwerpunkt „K‑FLOW: Riding the Korean Wave“ am 6. Februar 2027 kombiniert Vorträge, Filmvorführungen und eine Praxissession mit der renommierten Choreografin Lia Kim unter dem Titel „Lia Kim: K‑Pop in Motion“. Veranstalter sind das Schwarzman Centre und das Oxford Centre for Korean Studies; Förderer sind unter anderem die Korea Foundation.

Über einzelne Formate hinaus setzt das Haus auf thematische Linien. Der Zyklus „Planetary Health“ und Produktionen des Kollektivs Marshmallow Laser Feast verknüpfen künstlerische Mittel mit Umweltwissenschaften und digitaler Forschung. Die Leitung des Centres betont, die neuen Räume sollten Forschung und Öffentlichkeit enger zusammenführen und damit neue Vermittlungsformen ermöglichen. Einzelne Kooperationen und Daten sind in den offiziellen Ankündigungen präzise aufgeführt.

Mit der Saison 2027 positioniert sich Oxford als Ort, an dem internationale Profilkünstler und populäre Kultursparten mit wissenschaftlichen Fragestellungen verzahnt werden. Für die britische Kulturlandschaft ist bemerkenswert, dass ein universitäres Haus Formate im größeren Maßstab produziert, die Klassik, Hip‑Hop und K‑Pop nicht nur präsentieren, sondern mit Debatten zu Gesundheit, Technik und Umwelt verknüpfen. Informationen zu Ticketvergabe, Preisen und ergänzenden Projekten sind in den Detailankündigungen des Hauses dokumentiert.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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