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Ofwat-finanziertes Pilotprojekt wirbt in Moscheen für sparsames Wudu

Neue Berichte vom 22. August verweisen auf ein von Ofwat gefördertes Pilotprojekt in England, das in muslimischen Gemeinden den Wasserverbrauch bei der rituellen Waschung Wudu senken soll und damit eine Debatte über zielgruppenspezifische Ansprache…

Nach neuen Meldungen vom 22. August 2026 ist in England ein von Ofwat finanziertes Pilotprojekt bekannt geworden, das in muslimischen Gemeinden Maßnahmen zur Reduktion des Wasserverbrauchs beim Wudu – der rituellen Waschung vor dem Gebet – erprobt hat. Die Initiative ist Teil der von Ofwat geförderten Bemühungen um höhere Wassereffizienz in Haushalten und Gemeinschaftseinrichtungen und richtet sich an lokale Partner in Regionen mit erhöhtem Sparbedarf.

Lokal begrenzte Kampagnen wurden unter anderem in Cambridge und in den West Midlands umgesetzt. Dabei arbeiteten beteiligte Wasserunternehmen und Fachorganisationen mit Moscheen und Gemeindezentren zusammen. In Workshops und Informationsmaterialien wurde hervorgehoben, dass religiöse Quellen sparsames Waschen ermöglichen und dass einfache Hilfsmittel – etwa Gefäße oder Messhilfen statt dauerhaft laufender Wasserhähne – den Verbrauch deutlich senken können, ohne die religiöse Praxis zu verändern. Erste Beobachtungen aus den Piloten wurden dokumentiert, und Partner entwickelten einen übertragbaren Leitfaden unter dem Titel „Water Efficiency in Faith and Diverse Communities“.

Als Träger und Verbundpartner werden in den Projektunterlagen Wasserunternehmen wie South Staffordshire Water und die Organisation Waterwise genannt. Der Leitfaden zielt darauf, praktische Schritte, Kommunikationsbausteine und Schulungsformate so aufzubereiten, dass sie von weiteren Gemeinden und Wasserversorgern übernommen werden können. Die Finanzierung lief über den von Ofwat aufgelegten Water Efficiency Fund, der Anreize für innovative, nachfrageorientierte Einsparmaßnahmen setzt.

Die Initiative steht vor dem Hintergrund anhaltender Trockenperioden und breiter Kampagnen zur Verbrauchsreduktion in diesem Jahr. Aufsichtsbehörden, Wasserwirtschaft und Kommunen werben seit Monaten dafür, den Pro-Kopf-Verbrauch zu senken, Leckagen zu melden und in wasserarme Technik zu investieren. Befürworter der Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften betonen, der Ansatz sei freiwillig, kulturell sensibel und diene der gemeinsamen Suche nach alltagstauglichen Einsparpotenzialen.

Kritik kommt von Stimmen, die eine Stigmatisierung einzelner Bevölkerungsgruppen befürchten und monieren, Effizienzappelle dürften strukturelle Probleme der Netze nicht überdecken. Aus analytischer Sicht dürfte die Wirksamkeit solcher Programme davon abhängen, ob flankierend in Infrastruktur, Speicher und Leckagebekämpfung investiert und faktenbasiert kommuniziert wird.

Ofwat ist die unabhängige Regulierungsbehörde für Wasser- und Abwasserunternehmen in England und Wales. Die genannten Piloten wurden in englischen Gemeinden durchgeführt; Angaben zu Inhalten und Ergebnissen stützen sich auf veröffentlichte Projektberichte und Mitteilungen der beteiligten Partner.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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