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Meghan: Polizei informierte mich 2018 über Vorwürfe gegen meinen Vater

Meghan, Herzogin von Sussex, reagiert auf Berichte über Ermittlungen gegen Thomas Markle und verweist auf einen bereits 2018 erfolgten Hinweis der Metropolitan Police.

Meghan, Herzogin von Sussex, hat sich am 23. Oktober 2026 zu Medienberichten geäußert, wonach gegen ihren Vater, Thomas Markle, in den Philippinen ermittelt werde. In einer über ihren Sprecher verbreiteten Erklärung sagte sie, sie sei „tief bestürzt über die Nachrichten, die in den letzten 24 Stunden bekannt geworden sind“, und äußerte Mitgefühl mit möglichen Opfern. Zugleich verwies sie darauf, dass bereits 2018 ein Schreiben mit Anschuldigungen gegen ihren Vater an die Metropolitan Police übermittelt worden sei und sie damals eine entsprechende Mitteilung der Polizei erhalten habe.

Die Erklärung richtet sich auf den aktuellen Berichtsstand; konkrete Details zu Art und Umfang der in den Philippinen kolportierten Ermittlungen nennt sie nicht. Unabhängig bestätigte Angaben zu einem Ermittlungsstand der dortigen Behörden liegen in den von britischen Medien zitierten Stellungnahmen nicht vor. Die Metropolitan Police kommentierte in den Berichten nicht inhaltlich, und es wurden keine Dokumente veröffentlicht, die über den Verweis auf die Mitteilung aus dem Jahr 2018 hinausgehen.

Die BBC berichtete zunächst über die Stellungnahme, weitere etablierte Medien wie The Guardian und CBS News griffen sie auf. Aus den Veröffentlichungen geht hervor, dass Meghan sich ausdrücklich auf eine behördliche Information aus dem Jahr 2018 bezieht. Ob und welche Schritte britische Behörden im Anschluss unternommen haben, bleibt offen. Ebenso ist unklar, in welchem formellen Stadium sich mögliche Verfahren in den Philippinen befinden. Sämtliche Vorwürfe sind bislang mediengestützt und nicht gerichtlich festgestellt.

Einzuordnen ist der Vorgang in drei Teile: Erstens gibt es aktuelle Berichte über mögliche Ermittlungen in einem Drittstaat. Zweitens legt Meghan dar, dass britische Stellen 2018 über Anschuldigungen informiert wurden und sie hierzu eine Mitteilung der Metropolitan Police erhielt. Drittens fehlt es derzeit an öffentlich zugänglichen Akten, die weitergehende Feststellungen erlauben. Daher lassen sich weder der rechtliche Status der Berichte in den Philippinen noch etwaige Folgemaßnahmen im Vereinigten Königreich verlässlich bewerten.

Relevanz und mögliche Folgen ergeben sich aus dem Zusammenspiel von Opferschutz, internationaler Strafverfolgung und dem öffentlichen Interesse an einer prominenten Person. Politische Institutionen im Vereinigten Königreich sind nicht unmittelbar beteiligt. Prognosen über weitere Schritte wären spekulativ und bleiben ausdrücklich offen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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