Kultur

Fishguard feiert 70 Jahre Moby‑Dick‑Dreharbeiten mit Festival Ende September

Vom 25. bis 27. September 2026 erinnert das Festival On Land’s Edge in Fishguard, Pembrokeshire, mit Vorführungen, einer Lantern Parade und Workshops an die Moby‑Dick‑Dreharbeiten vor Ort.

Vom 25. bis 27. September 2026 begeht Fishguard in Pembrokeshire ein Kulturwochenende zum 70. Jahrestag der Dreharbeiten zu John Hustons Moby Dick (1956). Das Festival On Land’s Edge, auf Walisisch Ar Ymyl y Tir, bündelt Vorführungen, eine thematische Lantern Parade, Workshops und Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Ziel der Veranstalter ist es, lokale Erinnerungen an die Dreharbeiten von 1954 sowie an die Premierenphase 1956 zu sichern und öffentlich zugänglich zu machen.

Zentraler Programmpunkt ist eine erneute Kinoaufführung von Moby Dick (1956) im Theatr Gwaun am Samstag, 26. September 2026, um 13:30 Uhr. Am Eröffnungsabend ist eine Laternenparade in Anlehnung an maritime Motive geplant; vorab werden Werkstätten zur Laternenfertigung angeboten. Darüber hinaus sind Gesprächsformate vorgesehen, in denen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Fishguard und Goodwick berichten. Die Veranstalter betonen, dass es nicht um Nostalgie allein gehe, sondern um die Dokumentation und Vermittlung lokaler Kulturgeschichte.

Finanziell gestützt wird das Projekt durch Mittel des National Lottery Heritage Fund. Die Förderung soll insbesondere die Erfassung mündlicher Überlieferungen, die Aufarbeitung von Archivmaterial und begleitende Vermittlungsangebote ermöglichen. Nach Angaben aus lokalen Berichten haben auch ehemalige Mitwirkende, die seinerzeit als junge Helfer an den Dreharbeiten beteiligt waren, ihre Unterstützung zugesagt. Konkrete Programmdetails wie Uhrzeiten oder Gastkünstler können bis zum Festival fortlaufend aktualisiert werden.

Hintergrund: Die Dreharbeiten brachten 1954 internationale Filmschaffende an die walisische Küste; Regie führte John Huston, Gregory Peck verkörperte Captain Ahab. Das Großprojekt prägte die Wahrnehmung von Fishguard und Pembrokeshire weit über die Region hinaus. Die nun geplanten Veranstaltungen verknüpfen Erinnerungskultur mit touristischer Sichtbarkeit und zeigen, wie kleinere Orte filmhistorische Anlässe für eine dauerhafte Sicherung von Kultur- und Oral‑History‑Material nutzen können. Die Einbindung öffentlicher Kulturförderung dient zugleich als Modell für ähnliche Projekte an anderen britischen Drehorten.

Die Angaben zu Terminen, Orten und Formaten beruhen auf den aktuellen Aushängen des Festivals und der Spielstätte. Änderungen im Ablauf sind möglich und werden von den Veranstaltern angekündigt. Die zentrale Aussage – ein dreitägiges Kulturprogramm in Fishguard zum 70. Jubiläum der Moby‑Dick‑Dreharbeiten – ist bestätigt und weist über den lokalen Anlass hinaus auf britische Filmgeschichte und den Umgang mit kulturellem Erbe in Wales.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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