Drei Männer haben sich am 21. August 2026 vor dem Kingston Crown Court in London schuldig bekannt: wegen Verschwörung zum Einbruch mit Diebstahlsabsicht sowie wegen Sachbeschädigung. Anlass des Verfahrens ist ein vereitelter Versuch, sich in den frühen Morgenstunden des 17. Juli 2026 über einen Tunnel Zugang zu einem Juwelier an der Mitcham Road in Tooting zu verschaffen. Das teilte die Metropolitan Police mit. Die Strafzumessung ist für den 23. Oktober 2026 am Kingston Crown Court terminiert.
Nach Polizeiangaben waren Einsatzkräfte kurz nach 3 Uhr vor Ort, nachdem Anwohner einen mutmaßlichen Einbruchsversuch gemeldet hatten. Laurentiu-Daniel Nitisoara (geb. 7. November 1987) wurde in einer Seitenstraße festgenommen, Ioan Asafeti (geb. 18. Juni 1987) auf einem Dach eines angrenzenden Gebäudes. Bei der Durchsuchung eines benachbarten Massagestudios stellten die Ermittler Werkzeuge und Ausrüstung sicher, die auf einen geplanten Tunnelzugang in die Juwelierfläche hindeuteten. Ein dritter Beschuldigter, Sergiu Plastin (geb. 18. März 1984) aus Portadown, Craigavon, wurde noch am selben Tag am Stansted Airport festgenommen, als er nach Ermittlerangaben versuchte, das Vereinigte Königreich zu verlassen.
Geführt wird das Verfahren von der Flying Squad der Metropolitan Police. Den Ermittlern zufolge stehen die drei Angeklagten mit weiteren Einbrüchen in London zwischen Mai und Juli 2026 in Verbindung. Die Behörde beziffert den materiellen Schaden aus der Serie mit mehr als £700.000. Ausgewertet wurden demnach Videoaufnahmen und Mobilfunkdaten, die die Beschuldigten an mehreren Tatorten zeigen beziehungsweise lokalisieren sollen.
Die Polizei wertet die Festnahmen als vereitelten Großdiebstahl und als Schlag gegen eine arbeitsteilig vorgehende Gruppe. Die jetzt erfolgten Schuldbekenntnisse betreffen den Vorfall in Tooting und die damit zusammenhängenden Anklagepunkte; die weitergehenden Verbindungen zu anderen Einbrüchen beruhen auf den Darstellungen der Ermittler und werden gerichtlich noch nicht verhandelt. Angaben zu den Motiven der Männer machten die Behörden zunächst nicht.
Mit der Verlegung des Verfahrens an den Kingston Crown Court folgt der Fall dem üblichen Gang schwerwiegender Eigentumsdelikte in England und Wales. Bis zur Strafzumessung bleiben die polizeilich beschriebenen Zusammenhänge als Ermittlungsstand zu trennen von den nun durch Geständnisse eingeräumten Taten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).