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Corinth Pipeworks liefert Rohre für HyNet‑CO2‑Leitung in der Liverpool Bay – Eni bestätigt Rolle als Betreiber

Corinth Pipeworks hat nach Unternehmensangaben einen Zuliefervertrag für die CO2‑Transportleitung des HyNet‑Clusters in der Liverpool Bay erhalten. Eni UK ist als Betreiber des Transport‑ und Speichersystems benannt; Vertragssumme und detaillierter Zeitplan bleiben offen.

Kurzmeldung

Der griechische Rohrhersteller Corinth Pipeworks hat in einer Pressemitteilung und in Berichtsteilen der Konzernmutter Cenergy Holdings die Lieferung von Rohren für die CO2‑Transportleitung des HyNet‑Clusters in der Liverpool Bay bestätigt. Demnach umfasst der Auftrag die Produktion und Logistik von rund 41 Kilometern längsnahtgeschweißter (LSAW) Rohre sowie vorgefertigter heißinduktionsgebogener Bögen in den Nennweiten 36, 24 und 20 Zoll. Die Stücke sollen mit externen Korrosionsschutzsystemen für Onshore‑ und Offshore‑Abschnitte ausgerüstet werden. (Link‑Begriffe im Text: Corinth Pipeworks, HyNet, Liverpool Bay, Eni UK, Cenergy Holdings.)

Eni bestätigt in eigenen Mitteilungen, dass das Unternehmen als Betreiber des CO2‑Transport‑ und Speicherteils (Transportation & Storage, T&S) für die Liverpool Bay fungiert; die britische Regierung hat das Projekt im Rahmen der HyNet‑Förderung unterstützt und für die Offshore‑Komponenten Genehmigungen vorbereitet. HyNet zielt darauf ab, CO2 aus Industrieanlagen in Nordwestengland und Nordwales über ein neues Leitungsnetz in geologische Lagerstätten unter der Liverpool Bay zu führen. Die Projektunterlagen und die Planungsakte des Development Consent Order beschreiben eine Kapazität von zunächst mehreren Millionen Tonnen CO2 pro Jahr in der ersten Ausbaustufe.

Wichtige Unwägbarkeiten bleiben: Unabhängige, öffentlich zugängliche Ausschreibungsunterlagen mit Vertragsunterzeichnung durch Eni UK oder eine detaillierte Bekanntgabe des Auftragswerts und des vollständigen Bauzeitplans wurden in den geprüften Dokumenten nicht gefunden. Die redaktionelle Bewertung stützt sich daher auf bestätigte Unternehmensangaben von Corinth Pipeworks / Cenergy Holdings und auf die Rolle von Eni als Betreiber, wie sie in offiziellen Eni‑ und Regierungsunterlagen erscheint.

Sollte die Leitung wie vorgesehen gebaut werden, wäre sie ein zentrales Infrastrukturstück für die Dekarbonisierung energieintensiver Standorte im Nordwesten des Vereinigten Königreichs. Das weitere Voranschreiten hängt nun von finalen Investitionsentscheidungen, Lieferketten und behördlichen Genehmigungen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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