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Britischer Flugschüler stirbt bei Hubschrauberkollision in Oregon

Nach einer Kollision zweier Hubschrauber nahe McMinnville in Oregon sind drei Menschen tot, darunter der 31-jährige Brite Christopher James Joughin. Die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB ermittelt.

Nach einer Kollision zweier Hubschrauber nahe dem McMinnville Municipal Airport im US-Bundesstaat Oregon sind drei Menschen ums Leben gekommen, darunter der 31-jährige britische Studentpilot Christopher James Joughin. Der Zusammenstoß ereignete sich am 29. Oktober 2026 gegen 14:10 Uhr Ortszeit rund 1,6 Kilometer östlich des Flughafens, wie das Yamhill County Sheriff’s Office mitteilte. Die Behörden identifizierten die weiteren Opfer als den 38-jährigen Piloten Tyler Sturdevant und die 22-jährige Fluglehrerin Maddie Aasbo.

Nach bisherigen Angaben handelte es sich bei einem der beiden Luftfahrzeuge um eine Robinson R22, die zu einem Ausbildungsflug von der Flugschule Jerry Trimble Helicopters gestartet war. An Bord befanden sich Aasbo als Instruktorin und Joughin als Student. Das zweite Luftfahrzeug wurde von Sturdevant alleine geflogen. Beide Maschinen stürzten in ein landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Insassen feststellen.

Die Federal Aviation Administration sicherte den Unfallort und unterstützt die Untersuchung der National Transportation Safety Board (NTSB). Ein NTSB-Team dokumentiert Wrackteile, wertet Radar- und Funkdaten aus und sichert Betriebs- sowie Wartungsunterlagen. Aussagen zur Ursache machten die Ermittler bislang nicht; ein vorläufiger Untersuchungsbericht wird in der Regel binnen Wochen veröffentlicht, ein Abschlussbericht kann deutlich länger dauern.

Die Flugschule Jerry Trimble Helicopters bestätigte die Beteiligung eines ihrer Hubschrauber und erklärte ihre Kooperation mit den Ermittlungsbehörden. Das Yamhill County Sheriff’s Office teilte mit, US-Behörden koordinierten sich mit dem britischen Konsulat zur Benachrichtigung der Angehörigen des britischen Staatsbürgers. Weitere persönliche Details wurden aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen nicht veröffentlicht.

Der Vorfall hat für das Vereinigte Königreich vor allem konsularische Bedeutung. Britische Luftfahrtbehörden äußerten sich zunächst nicht. Ob es Auswirkungen auf die Ausbildung internationaler Flugschüler in den Vereinigten Staaten gibt, hängt von den Ergebnissen der NTSB-Untersuchung ab. Mehrere US-Medien sowie Sky News und The Guardian berichteten über den Fall unter Berufung auf Behördenangaben.

Die Angaben stützen sich auf Mitteilungen des Yamhill County Sheriff’s Office, der NTSB und der Federal Aviation Administration sowie auf übereinstimmende Berichte etablierter Medien. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lagen keine belastbaren Hinweise auf eine technische Ursache oder ein Fehlverhalten vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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